Let’s Show Plato: Transistor

Achtung Spoiler!

Ein sprechendes Schwert, ein Toter und eine rothaarige Schönheit ohne Stimme. So finden wir uns in einer dystopischen Welt wieder, verfolgt und getrieben von Robotern und einer unheilvollen Macht im Hintergrund. Menschenverlassene Gassen und die Leichen bekannter Gesichter säumen unseren Weg, während wir in Transistor versuchen in die verhängnisvolle Stadt zurückzukehren.

Camerata ist ein Begriff, der fällt, um von unserem Gegner zu sprechen. Doch viel mehr gibt die Story von Transistor in den ersten Minuten nicht her. Nichtsdestotrotz reichen diese Schnipsel schon, um neugierig auf mehr zu machen. Mit Spannung schaut man weiteren Informationen entgegen. So wie die kleinen Worldbuilding-Momente, die man durch Interaktion mit den OVC-Terminals erhält, die noch aus einer heilen Welt stammen.

Das Kampfprinzip basiert dabei auf einer wenig gewohnten Taktik. Mit dem sogenannten Turn können wir die Zeit stoppen, um mehrere Aktionen zu planen und dann in hoher Geschwindigkeit auszuführen. Mit dem großen Preis, dass wir danach eine Weile wehrlos sind. Leicht zu meistern ist dies bei Weitem nicht und sorgt für den ein oder anderen Treffer, den wir einstecken.

Besonders positiv fällt mir dabei auf, dass der Turn auch in der Overworld für kleinere Rätsel genutzt werden muss. In meinen Augen immer eine schöne Kleinigkeit. Doch leider bietet die Overworld sonst nicht viel, was man in ihr tun kann. Auch wenn majestätisch anzusehen, beschränken sich unsere Erkundungen bis jetzt auf Terminals und die zahlreichen und herausfordernden Kämpfe.

So spärlich wie das Spiel auch am Anfang mit Informationen umgeht, ist es wenig verwunderlich, dass man von der Situation überfordert ist. Man weiß nicht, was genau passiert, noch was man machen soll. Aber vielleicht ist dies auch so gewollt. Letztlich lädt die unheilvolle dystopische Atmosphäre zum Erkunden ein. Spannung weiß das Spiel aufzubauen.

Also dann bis zum nächsten Spiel.

Euer Plato

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