Let’s Show Plato: Ori and the Blind Forest

Achtung Spoiler!

Nach wie vor dabei, ein bisschen am Herumsuchen im eShop, bin ich über die Demo von Ori and the Blind Forst gestolpert. Ihr wisst ja, dass ich ein riesiger Metroid-Fan bin und sowieso das Genre der Metroidvania liebe. Deshalb dachte ich, dass ich dem Spiel mal eine Chance gebe. Immerhin gilt es als eines der besten und vor Allem atmosphärischsten Indie-Metroidvania.

Und es wird seinem Ruf gerecht. Die Mechanik ist ausgefeilt und der Soundtrack wirklich schön gemacht und passend zur Atmosphäre des Spiels. Die Atmosphäre allgemein ist super gelungen und in sich stimmig, bis auf einen Punkt, auf den ich später kommen möchte. Allerdings spricht es mich einfach nicht an.

Das Spiel hat mich ganz ehrlich schon im Intro verloren. Ori wird im Intro als Findelkind aufgenommen, nur damit wir in den ersten Spielminuten die Ziehmutter und letztlich Ori verhungern sehen. Definitiv nichts, was für gute Stimmung sorgt. Und auch sonst geht das Spiel eher traurig und düster weiter, während wir den verlassenen und verblühten Wald erkunden.

Ich bin mir sicher, dass das Spiel einen positiven Verlauf annimmt und der Wald wieder zum Leben erweckt wird. Doch für den ersten Eindruck ist es da bei mir zu spät. Auch mag ich einfach nicht das Setting von der kindlichen “Feen und Elfen im Wald”-Mythologie. Natürlich nur meine Meinung.

Ich will das Spiel hier aber keineswegs schlecht reden. Es ist wirklich gut gemacht. Es ist atmosphärisch, der Soundtrack ist wunderbar gelungen und auch die Mechanik sieht auf den ersten Eindruck wirklich fantastisch aus. Die Level wirken gut gestaltet mit einer Menge Spielraum für versteckte Geheimnisse.

Auch das Kampfsystem wirkt ausgeglichen. Und hier kommt der Punkt, wo für mich die Atmosphäre bricht. Recht früh im Spiel finden wir eine Lichtkugel, die unser Begleiter wird. Und eben jene Lichtkugel verschießt zum Angriff Laserstrahlen. Das will für mich irgendwie nicht so richtig ins Konzept passen.

Auch das Level-System, das einem Zugriff auf einen großen Fertigkeitsbaum verleiht, macht einen soliden Eindruck. Auf einen Boss bin ich während der ersten 30 Minuten so nicht getroffen, weshalb ich dazu wenig sagen kann. Löblich soll hier aber noch die Länge der Demo erwähnt werden, die immer noch nicht vorbei ist.

Also insgesamt kurz zusammengefasst: Ein wirklich gut gemachtes Spiel mit gelungener Atmosphäre und eine Empfehlung für jeden Metroidvania-Fan. Ich persönlich kann bloß das Setting nicht leiden.

Also dann bis zum nächsten Spiel.

Euer Plato

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