Let’s Play Plato: Metroid Prime Part 1

Achtung Spoiler!

„Ein unidentifiziertes Notsignal wurde zu einem havarierten Raumschiff zurückverfolgt, dass sich im Orbit über Tallon IV befindet…“, sind die Worte, die Samus Aran in ihr nächstes Abenteuer stürzen. Die bekannte Kopfgeldjägerin bricht zu einem Abenteuer auf, dessen Größe sie bis jetzt noch nicht erlebt hat.

Zwar haben wir schon viele Abenteuer mit Samus durchlebt, doch in der Chronologie der Serie spielt Metroid Prime direkt nach den Ereignissen des Ur-Metroids. Lange haben Fans auf dieses Spiel gewartet. Nachdem sich die Metroids auf dem N64 gar nicht blicken ließen, erschien für den GameCube endlich wieder ein Metroid.

Und sogleich brach es mit etlichen Konventionen. Die Metroid Prime Reihe spielt in einer 3D-Umgebung komplett in der Ego-Perspektive. Das war ein ähnlich großer Bruch wie der Cel-Shading-Look in The Wind Waker. Doch man muss sagen, 3D bekommt Samus sehr gut. Sie sieht echt klasse aus. Natürlich nur bezogen auf die Grafik, nicht falsch verstehen.^^

Nun aber wieder zurück zum Spiel. Wir gehen also einem Notrufsignal nach. Von außen sieht das Schiff noch relativ unbeschädigt aus. So können wir in Ruhe auf einem der äußeren Hangar landen. Nun müssen wir hineingelangen. Dafür wird uns erstmal die grundlegende Steuerung erklärt.

Hier muss ich auch gleich einwerfen. Ursprünglich erschienen Metroid Prime und sein Nachfolger Metroid Prime 2 Echoes für den GameCube. Der dritte Teil der Trilogie erschien zusammen mit der Trilogie insgesamt jedoch auf der Wii, wobei hier massiv auf die Bewegungssteuerung gesetzt wurde.

Ich selber besitze nur die Trilogie, weshalb alles auf der Wii mit Bewegungssteuerung gespielt wird. Heißt für euch aber auch gleichzeitig, ihr dürft euch nicht nur jetzt auf Metroid Prime freuen, der zweite und der dritte Teil der Trilogie folgen auch definiert. Hoffe ihr habt dafür die Geduld mit mir. Ich freue mich auf jeden Fall schon drauf.

Ich schweife aber schon wieder ab. Uns wird die Steuerung erklärt. Wir können uns mit dem Analog-Stick bewegen, per Bewegung umschauen und zielen und mit ‚A‘ feuern wir. Mit ‚Z‘ aktivieren wir die Zielerfassung. Um aber an der ersten Barriere vorbeizukommen – vier große, rote Kugeln abschießen – brauchen wir diese noch nicht.

Das nächste Tor hingegen verlangt von uns eine komplett neue Mechanik des Spiels, das Scannen. Halten wir ‚-‘ gedrückt, so können wir zwischen verschiedenen Visoren wechseln. Zur Auswahl stehen aber derzeit nur Scan und Combat. Mit dem Scan-Visor können wir dann, wie der Name vermuten lässt, verschiedenste Sachen scannen.

Das hat spieltechnisch einige Bedeutung, weil wir nur so mit bestimmten Dingen interagieren können, wie jetzt mit dem Tor, zum anderen ist es aber die einzige Form an Hintergrundgeschichte, die wir im Spiel erhalten. Wir können nicht nur jedes Tier, jede Pflanze und jeden Gegner scannen, was uns etliche Informationen liefert, sondern finden auch auf dem Weg verschiedenste Schriften.

Diese erzählen die Hintergrundgeschichte des Volkes, das Tallon IV einst besiedelte, als auch die aktuelle Geschichte unserer Feinde. Aber da will ich nicht zu sehr vorgreifen. Nebenbei will ich aber anmerken, dass ich, wie in Super Metroid, euch gerne alle Enden zeigen will.

In der Metroid Prime Reihe funktioniert das jedoch anders. Statt einer Zeitbegrenzung müssen wir hier für die Enden eine bestimmte Anzahl an Items finden. Deshalb werde ich im Verlauf des Let’s Plays alle Items sammeln. 100% kann man es aber trotzdem nicht nennen, da ich es ganz sicher nicht schaffen werde alle Einträge beim Scannen zu erwischen. Versuchen werde ich es trotzdem.

So betreten wir also nun die Fregatte. Schnell entdecken wir massive Zerstörung und etliche tote Weltraumpiraten, unsere geschworenen Erzfeinde. Scheinbar fand auch eine großangelegte Evakuierung statt. Aber Käfer bleiben trotzdem. Diese leiten uns durch einen engen Schacht zum Kartenterminal. Dafür müssen wir jedoch den Morphball benutzen.

Wie schön, dass wir diesen schon zu Verfügung haben. Oder sollte ich lieber sagen noch. Ihr werdet es schon später sehen. Nachdem wir die Kartendaten bekommen haben, brechen wir auf ins Beta-Deck. Hier finden wir noch mehr Zerstörung, aber vor Allem auch lebendige Piraten, die wir erst bekämpfen müssen.

Über die Scanfunktion erfahren wir, dass an Bord der Fregatte Bio-Experimente stattfanden, um Kreaturen zu Waffen zu entwickeln. Scheinbar war ihnen da auch Strahlung recht. So wie es jedoch hier aussieht, ist der Plan nach hinten losgegangen. Für die Strahlung scheint ein mysteriöses Material namens Phazon verantwortlich zu sein.

So folgen wir den Gängen der Fregatte weiter und finden immer mehr über die Machetaten der Piraten heraus. Bald finden wir eine Speicherstation. Das Nette in Prime ist, dass man sich an Speicherstationen gleich heilt. Lässt aber nichts Gutes erahnen. Die Möglichkeit zu speichern und sich zu heilen klingt nach Bosskampf.

Und tatsächlich ist es auch so. Hinter der nächsten Tür erwartet uns der Mutterparasit. Dieser riesige, mutierte Parasit hängt wie eine Königin inmitten des Raumes. Durch den Scan erfahren wir von einer Schwachstelle im Maul des Biestes. Genau dorthin lassen wir auch unsere Missiles fliegen. Den schützenden Schirm können wir leicht umrunden.

Doch scheinbar war der Mutterparasit integral für das Schiff. Denn direkt nach dem Sieg gerät der Reaktor in einen kritischen Zustand und wir müssen innerhalb von sieben Minuten das Schiff verlassen. Der allseits bekannte Selbstzerstörungs-Countdown aus der Metroid-Reihe. So oder so, wir müssen fliehen. Und leicht ist das nicht.

Aber eigentlich passieren nur zwei wichtige Sachen während der Flucht. Zum einen entdecken wir, dass unsere Nemesis Ridley, der Mörder unserer Eltern, neu gebaut wurde und vom Schiff fliehen kann. Zum anderen verlieren wir alle unsere Fähigkeiten, als wir durch eine Explosion gegen die Wand eines Fahrstuhls geworfen werden. Übrig bleiben nur der Scan-Visor und unser Beam.

Trotzdem schaffen wir gerade noch zu entkommen. Während die Fregatte explodiert, sehen wir, wie Ridley auf dem nahen Planeten Tallon IV landet. Wir nehmen natürlich die Verfolgung auf und landen auf der Tallon-Oberwelt. Jedoch ist jegliches Signal von Ridley verloren gegangen. Also müssen wir ihn suchen. Das Abenteuer hat begonnen.

Also dann bis zum nächsten Mal.

Euer Plato

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