Let’s Show Retro: Mega Man 2

Achtung Spoiler!

Ring frei für die dritte Runde im Let’s Show Retro. Eigentlich war ein anderer Titel geplant. Doch die Technik wollte nicht. Aber wenigstens aus der gleichen Epoche sollte es kommen. Deshalb war klar, dass es ein NES-Titel wird. So konnte ich auch immerhin stolz mein Nintendo Classic Mini: Nintendo Entertainment System präsentieren. Und da ich schon lange drauf Lust hatte, fällt die Wahl heute auf Mega Man 2, dem wohl bekanntesten Vertreter der ikonischen Reihe.

Nach einer kurzen Fahrt nach oben sehen wir Megaman an der Spitze eines Wolkenkratzers stehen, sein schwarzes Haar im Wind wehend. Während der Auffahrt wird uns kurz die Handlung erklärt. Irgendwann im letzten Jahrzehnt, ja, die Leute damals dachten wir wären mittlerweile weiter, hat Dr. Light Megaman erschaffen. Megamans Sinn war es den bösen Dr. Wily und seine Machenschaften aufzuhalten. Doch nachdem Dr. Wily das erste Mal besiegt wurde, hat er acht eigene Roboter erschaffen, um gegen Megaman antreten zu können.

Daraufhin werden wir vor die mehr oder minder schwierige Wahl der Schwierigkeit gestellt. Da ich das Spiel schon einige Mal gespielt habe und gerne zugebe, dass ich nicht gut bin, ihr werdet es noch recht häufig heute sehen, wählen wir mal Normal. Vor Schwer habe ich doch ein wenig Respekt. Damit kriegt Megaman seinen ikonischen Helm aufgesetzt und bricht auf in das Abenteuer.

Damit stehen wir vor der Auswahl unserer Gegner. Uns erwarten die acht bösen Roboter von Dr. Wily. Ich weiß noch, dass es eine optimale Reihenfolge gibt. Doch ich habe keinerlei Ahnung mehr, mit welchem man anfangen sollte. Deshalb entscheide ich mich spontan für Metal Man. Ich habe mal nachgesehen, es war nicht die richtige Wahl.

Und damit starten wir in das erste Level. Metal Mans Stage besteht aus vielen Fließbändern und Schrauben. Es wirkt alles sehr mechanisch. Passt aber auch. Und wie bei fast jedem Nintendo Spiel ist die musikalische Untermalung grandios. Da ich sowieso ein Fan der 8-Bit Ära war, ganz besonders der Musik, gefällt mir das richtig, richtig gut. Habe ich bei der Gelegenheit eigentlich schonmal erwähnt, was es auf Youtube für coole 8-Bit Versionen von aller möglichen Musik gibt?

Grundlegend haben wir jetzt drei Optionen zur Verfügung. Mit dem Steuerkreuz können wir nach rechts und links laufen beziehungsweise zielen, mit A springen wir und mit B feuern wir. Die ersten paar Fließbänder sind auch kein Problem, soviel Jump’n’Run ist definitiv noch machbar. Unnötigerweise erwartet uns hier am Anfang gleich ein Energietank. Keine Ahnung, wo man hier schon Schaden hätte nehmen sollen.

Doch dann kommen die ersten Gemeinheiten. Von oben kommen Stacheln herunter. Mit dem richtigen Timing kann man drunter durchlaufen. Bloß der Versuch oben drüber zu springen gelingt nicht. Wir kommen zwar durch, aber unser Timing ist nicht wirklich gut. Deshalb nehmen wir doch ordentlich Schaden. Das soll uns gleich zum Verhängnis werden.

Denn ein Stück weiter graben sich kleine Bohrer aus Decke und Boden. Das sind jede Menge, so verwundert es wenig, dass wir von einem überrascht und getroffen werden. Das bedeutet aber sogleich unseren Tod. Damit starten wir wieder von vorn. Diesmal kommen wir unbeschadet durch die Stachelfallen und auch die Bohrer treffen uns kaum.

Jetzt erwartet uns eine neue Stelle mit Fließbändern. Weiter oben winkt ein Extraleben. Doch bei dem Versuch, an dieses zu springen, fallen wir in den Abgrund und verlieren stattdessen ein Leben. Welch eine Ironie. Also gleich wieder von vorne. Doch Übermut tut selten gut und wir bleiben schon bei den Stacheln hängen. Das kostet uns unser nächstes Leben und das erste Game Over. Wie gern würde ich sagen, dass es unser Einziges bleiben wird.

Einbußen haben wir aber nicht, wir hätten eh von vorne anfangen müssen. Zwar nehmen wir im erneuten Anlauf viel Schaden bei den Stacheln, doch können wir uns bei den Bohrern wieder heilen. Das Leben ignorieren wir diesmal und folgen dem Weg nach unten. Hier erwartet uns auch sogleich eine neue Art von Gegnern. Kleine Wichte, die auf großen Zahnrädern rollen. Leider lernen wir erst nach ein paar Malen, dass man auch die Zahnräder zerstören kann.

Die Laufbänder dabei sind fast schon eine Nebensache. So hüpfen wir mehr oder minder entspannt durch den Rest des Levels, bis wir vor dem Endgegner stehen. Metal Man erwartet uns in einem schmucklosen Raum, dessen Boden ein einziges Laufband ist. Er bewirft uns kontinuierlich mit Kreissägen, doch diesen kann man leicht ausweichen. Nur als sich das Laufband plötzlich ändert, kriegen wir eine davon ab. Doch unter unserem ständigen Feuer schwindet seine Lebensanzeige.

Damit ist die erste Stage geschafft und wir erhalten sein Metal Blade. Eine Säge sollte gut gegen Bäume sein, deshalb widmen wir uns jetzt Wood Man. Wenig überraschend dreht sich hier alles um Natur und Tiere. Fledermäuse, feuerspeiende Leoparden, Raketenhasen und Gorillas, alles ist irgendwie dabei.

Dabei fallen jedoch die Sprungeinlagen deutlich geringer aus. Besser gesagt sind sie nichtexistent. Dafür geht es ordentlich mit Gegnern weiter. Fast am Ende erwarten uns sogar noch unzerstörbare Roboter-Hühner, die aber einfach über uns springen. Damit stehen wir Wood Man gegenüber. Doch sein Laubschild überrascht uns erst böse, weshalb wir schnell ein Leben verlieren.

Doch im zweiten Anlauf haben wir ein besseres Timing und Wood Man ist schnell Geschichte. Und damit erhalten wir auch Zugriff auf seine Waffe, den Laubschild. Letzten Endes sind aller guten Dinge drei. Deshalb widmen wir uns noch Bubble Man, Pflanze ist normalerweise effektiv gegen Wasser.

Doch könnte ich nur sagen, dass es gegen ihn oder seine Stage so gut läuft, wie bei den anderen Beiden. Gerade die Sprungpassagen machen uns zu schaffen, weshalb wir ein ums andere Mal ein Leben verlieren. Ich führe hier mal nicht auf, wie schlecht das alles gelaufen ist. Ich sage nur, dass wir es am Ende geschafft haben. Und damit verabschiede ich mich auch erstmal fürs Erste.

Also dann, sofern ihr wollt, bis zum nächsten Mal.

Euer Plato

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