Let’s Show Plato: Lonely Mountains – Downhill

Achtung Spoiler!

Berg ab fahren, der Wind peitscht einem ins Gesicht, der Boden verschwimmt vor der enormen Geschwindigkeit, und dann ein Stein. In Augenblicken ist es vorbei und das rote Pixelblut tanzt über den Bildschirm. In etwa so könnte man das Spielprinzip von Lonely Mountains – Downhill auf der Nintendo Switch zusammenfassen.

Tatsächlich dreht sich das gesamte Spiel darum, mit einem Mountainbike einen von vier Bergen lebendig herunterzukommen, vorzugsweise möglichst schnell und ohne allzu oft zu einem der Checkpoints zurückgesetzt zu werden, weil sich unser kleiner, gesichtsloser Biker mal wieder Hals und Bein gebrochen hat. Tatsächlich bin ich durch das Spiel durch einen Test aufmerksam geworden und als leidenschaftlicher Radfahrer sofort interessiert gewesen.

Auch wenn man dann erst recht das raue Gelände spürt, durch das man braust. Die Spielmechanik ist dabei sehr simplizistisch geraten. Man kann lenken, in die Pedale treten und bremsen. Ein Sprint ist noch drin, das war es schon. Damit reiht sich die Steuerung aber auch perfekt in das restliche Spiel ein. Die Grafik ist abstrakt gehalten, der Soundtrack minimalistisch und natürlich. Was alles in allem nichts negatives ist. Das Spiel strahlt damit eine Ruhe aus, mit der ich nicht gerechnet habe.

Auch wenn ich immer wieder einen Fehler machen und mein kleiner Biker ein ums andere Mal verunglückt, kommt keine Wut auf. Man fährt gerne durch die malerischen Landschaften und genießt die Fahrt, egal wie abrupt sie endet. Damit hat mich das Spiel wirklich positiv überrascht.

Für gelegentlich mal eine Runde zwischendurch, einfach ein bisschen entspannen, ist es perfekt geeignet. Und so werde ich es ganz sicher auch nutzen. Definitiv eine Empfehlung.

Also dann bis zum nächsten Spiel.

Euer Plato

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