Let’s Review: Spider-Man, Octopath Traveler, Super Smash Bros Ultimate, Final Fantasy X, Cadence of Hyrule, Hyrule Warriors, Mario Maker, Tetris 99, Far Cry Primal, Gravity Rush

Achtung Spoiler!!!

Neuer Abschluss, neues Projekt. Ab heute stelle ich euch jede Woche eine Folge von einem anderen Spiel rein, das ich gerade spiele oder mal gespielt habe. Da die Folgen dort aufgenommen werden, wo ich dann eben gerade im Spielverlauf bin, sind massive Spoiler zu erwarten. Selbst das Ende ist nicht sicher.

In diesem Beitrag gibt es dann immer eine kleine Zusammenfassung. Selbstverständlich wird der Beitrag dann jede Woche mit dem neuen Video um das entsprechende Spiel ergänzt. Ich setze dann auch immer schön das Veröffentlichungsdatum hoch, damit der Beitrag immer vorne mit an ist. Und jetzt viel Spaß mit meiner Meinung.

Spider-Man (PS4):

Diese Woche dreht sich alles um rasante Action, steile Häuserschluchten und eine freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Wir schauen uns Spider-Man für die PS4 an. Wer Laune an einem schnellen, actiongeladenen Spiel hat, es liebt sich beim Schwingen durch New York treiben zu lassen, kleine Missionen liebt und nicht allzu viel Wert auf eine reiche Handlung und innovative Bosskämpfe legt, ist hier genau richtig. Meine Wertung: 75%

 

Octopath Traveler (Nintendo Switch):

Heute geht es ein bisschen ruhiger und romantischer zu. In Octopath Traveler für die Nintendo Switch verfolgen wir die Abenteuer von acht Reisenden. Dabei begleiten wir sie durch eine wunderschöne Landschaft, die von den Machern selber als 2,5-D oder Diorama bezeichnet wird. Grundgedanke ist eine Retro-Optik in HD-Glanz. Und es sieht dann auch wirklich fantastisch aus.

Auch der Soundtrack ist atmosphärisch und bombastisch. Kampfsystem ist tiefgreifend, allerdings wenig dynamisch, da rundenbasiert. Hinzu kommt, dass die Kämpfe allesamt Zufallsbegegnungen sind. Wirkt nicht unbedingt modern, soll es vielleicht aber auch nicht.

Bis jetzt ist der Schwierigkeitsgrad angemessen, fordernd aber ohne die Notwendigkeit zu grinden. Auch die einzelnen Handlungen sind bis jetzt schön gestaltet. Einziger Wehrmutspunkt ist hierbei, dass die Geschichten, trotz der zusammen reisenden Gruppe, komplett separiert voneinander sind.

Wen das nicht stört, die Optik liebt und Lust auf ein sehr gutes RPG hat, kann hier gerne zugreifen. Meine Wertung: 89%

Also dann bis zum nächsten Mal.

 

Super Smash Bros Ultimate (Nintendo Switch):

Was gibt es schon dazu zu sagen. Es ist ein Super Smash Bros und damit allein schon ein großartiges Spiel. Eine wirklich beachtliche Leistung sind die Unmengen an verschiedenen Kämpfern. Nicht nur müssen diese alle implementiert sein, bei solch einem großen Rooster ist es auch nahezu eine unmögliche Aufgabe, diese ausgewogen zu gestalten. Doch dass ist den Entwicklern meisterhaft gelungen.

Eine weitere freudige Überraschung war der Abenteuermodus, Stern der irrenden Lichter. Anfangs recht skeptisch gegenüber, hat dieser mir doch wirklich viel Spaß gemacht. Die Kämpfe mit den verschiedensten Aspekten und Kniffen waren dann doch sehr unterhaltsam. Einziges Manko, dass man die einzelnen Kämpfe nicht wiederholen kann. Dafür ist das Erlebnis endlich als Master Hand zu spielen unübertroffen.

Ein wirklich ultimativer Eintrag (wenn auch nicht der Beste) in dieser grandiosen Serie. Meine Wertung: 93%

Also dann bis zum nächsten Mal.

 

Final Fantasy X (PS4):

Heute will ich mit euch einen der Klassiker unter den JRPG’s mit euch teilen. Die Rede ist von dem zehnten Eintrag in der Final Fantasy Serie, in der HD Remaster Variante. Die macht, abgesehen von der Optik aber keinen großen Unterschied.

Final Fantasy X ist zu Recht einer der Klassiker, das Kampfsystem ist für die damalige Zeit angemessen, die Handlung und Charaktere sind genial gelungen und mit dem Sphärobrett ist eine innovative und vor Allem freie Möglichkeit geboten, seine Charaktere nach seinen Wünschen und Vorstellungen anzupassen.

Was man dem Spiel allerdings anrechnen muss, ist sein Alter. Auch wenn damals innovativ, sind heute doch einige Aspekte lange überholt. Rundenbasierte Kämpfe und Zufallsbegegnungen sind alles andere als modern und auch die größtenteils linearen Maps sind für ein solches Spiel ungewohnt. Auch die Optik, selbst aufgehübscht, kann mit modernen Titeln leider nicht mithalten.

Wenn das aber alles nicht stört, hat hiermit eines der Besten JRPG’s vor sich. Meine Wertung: 82%

Also dann bis zum nächsten Mal.

 

Cadence of Hyrule (Nintendo Switch):

Da habe ich wirklich mal eine Perle erwischt. Anfangs sehr skeptisch gegenüber einem Rhythmus-Spiel mit einem Zelda-Skin, bin ich sehr positiv überrascht worden. Die Spielmechanik macht wirklich Laune und ist selbst für einen arhythmischen Menschen wie mich bedienbar.

Darüber kommt noch hinzu, dass das Spiel mehr bietet als stumpfes Gegner besiegen. Neben der Overworld hat man kleine Höhlen und allerlei Rätsel vor sich, die überraschenden viel Tiefgang bieten. Und die Anspielungen an die Legend of Zelda Serie sind auch meisterhaft umgesetzt.

Das alles gepaart mit einem Remix der besten Zelda-Themes, die einem nicht mehr aus dem Ohr gehen wollen, ist das Spiel eine rundum gelungene Hommage mit einem kurzweiligen, dynamischenVergnügen.

Jedem Fan der Zelda-Serie sei die Demo ans Herz gelegt. Für jeden, der die Mechanik mag, definitiv eine Kaufempfehlung. Meine Wertung: 89%

Also dann bis zum nächsten Mal.

 

Hyrule Warrios (Wii U):

Ein Klassiker unter den Crossovern. Kreuze das Besiegen von ganzen Heeren aus der Dynasty Warriors Reihe mit einem Zelda-Skin und raus kommt das sehr unterhaltsame Hyrule Warriors. Hier schlüpfen wir in die Rolle von etlichen Helden und Bösewichten aus der Reihe und schnetzeln uns durch Horden der bekannten Gegner wie Bokblins, Stalfos und und und.

Besonders Laune macht es dabei, in einen Haufen Gegner reinzurennen und diese nur so fliegen zu sehen. Gepaart mit den in Szene gesetzten Spezialangriffen ein besonders schöner Anblick. Eine riesige Auswahl an teilweise recht abstrusen Waffen macht dies nur noch umso unterhaltsamer.

Eine Unterteilung der Hauptmissionen in kleinere Ziele erschafft einen dynamischen und selten stockenden Spielfluss. Strategie ist trotzdem von Nöten. Darüber hinaus lässt sich das Spiel auch zu zweit spielen. Eine wirklich coole Geschichte, allerdings läuft hier die Wii U an ihre technischen Grenzen. Es scheitert dann tatsächlich an der Gegnerzahl.

Insgesamt aber ein wirklich gelungenes und unterhaltsames Crossover, dass mittlerweile auch für die Switch aufgelegt wurde. Meine Wertung: 82%

Also dann bis zum nächsten Mal.

 

Mario Maker (Wii U):

Dass muss man sagen, mit Super Mario Maker hatte Nintendo eine wirklich geniale Idee. Statt selber immer wieder neue Level für das Jump ‘n’ Run der Videospielgeschichte zu entwerfen, geben sie den Spielern dies einfach selbst in die Hand. Herausgekommen ist ein großer Baukasten für mehr oder minder kreative Köpfe.

Allerdings haben wir hier festgestellt, dass uns, um wirklich coole Level zu bauen, einfach die Ausdauer fehlt. Egal was wir für tolle Ideen hatten, diese dann umzusetzen war dann doch eine andere Geschichte. Deshalb schlief bei uns dann doch relativ bald die Nutzung ein. Dafür konnte man umso mehr die genialen Level der anderen Erbauer bestaunen.

Wer Lust und Zeit fürs Bauen hat oder auf extraordinäre Level aus der Feder anderer Spieler hat, wird mit Super Mario Maker bzw. seinem Nachfolger definitiv Spaß haben. Meine Wertung: 72%

Also dann bis zum nächsten Mal.

 

Tetris 99 (Nintendo Switch):

Der Klassiker im mehr oder minder neuem Gewand. Wer kennt Tetris nicht? Und auch ein Mehrspieler-Modus ist nichts Neues. Allerdings gegen 98 andere Spieler gleichzeitig anzutreten schon. Was erstmal nach purem Chaos klingt, ist eigentlich recht übersichtlich. Die meiste Zeit ignoriert man die anderen Spieler, zumindest mach ich das so.

Man merkt dann immer nur die direkten Auswirkungen. Nämlich wenn man von gegnerischen Reihen zugespamt wird. Und hier ist auch mein größter Kritikpunkt. Wie weit man dann wirklich kommt, hängt massiv vom Glück ab. Wird man viel ins Visier genommen, kann man noch so gut spielen und fliegt trotzdem gleich am Anfang raus. Hat man Glück, kommt man ohne Probleme in die oberen Ränge.

Mir persönlich hat das schon genug die Motivation geraubt, dass ich gar nicht erst dazu kam auszuprobieren, ob man da eigentlich taktisch etwas mit dem Gegneranvisieren machen kann. Da doch lieber der Singleplayer. Meine Wertung: 72%

Also dann bis zum nächsten Mal.

 

Far Cry Primal (PS4):

Open World, Urzeit, Survival. Klingt alles nach einem Garanten für ein unterhaltsames Spiel. Und eins muss man Far Cry Primal lassen, es fängt die Stimmung gut ein. Sich als Stammesbewohner durch die prähistorische Wildnis zu kämpfen, Mammuts und Säbelzahntiger zu jagen und zu bändigen, macht wirklich Laune.

Auch die Spielmechanik dahinter und das Kampfsystem sind gut ausgereift. Die Grafik selber ist für PS4 hübsch geraten und macht Laune. Was alles sehr positiv klingt, schafft es in der Gesamtheit dann aber doch nicht mich zu überzeugen.

Ein gutes Crafting-System ist für ein Open World Spiel ein Muss. Was diese Spiele auszeichnet ist meistens das Setting. Zwar ist mit der Uhrzeit ein interessante Idee verwendet worden, doch die mehr oder minder leere Welt und gefühlt flache Handlung schaffen es nicht so richtig zu motivieren. So verloren wir doch schnell das Interesse.

Wer ein Fan von Open World Spielen ist, sollte trotz alledem zugreifen. Technisch und konzeptionell ist es wirklich gut gemacht. Nur nicht so richtig fesselnd. Meine Wertung: 60%

Also dann bis zum nächsten Mal

 

Gravity Rush Remastered (PS4):

Und jetzt zum Abschluss von Let’s Review nochmal eine Perle. Ursprünglich für die PS Vita (ja, im Video wird PSP gesagt…) erschienen, spielt Gravity Rush mit dem Konzept der Schwerkraft. Als amnesische Cat können wir lokal um uns die Schwerkraft verändern und so in beliebige Richtungen fallen. Eine vielversprechende Mechanik, die sich nahtlos ins Kampfsystem und die verschiedenen Nebenaufgaben eingliedert.

Der Grafikstil ist dabei mit einer düsteren Cel-Shading-Optik fast schon malerisch und auch die Mischung aus moderner Industrie und rustikalen Gebäuden schafft eine schöne Welt direkt über dem Abgrund. Die Handlung ist ebenfalls recht spannend, wenn jetzt auch kein Blockbuster -Niveau. Einziges Manko bleibt das gefühlt recht offene Ende. Hoffentlich klärt das der Nachfolger, mit dem es nächste Woche weitergeht.

Meine Wertung: 90%.

 

Euer Plato

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