Let’s Show Retro: Digimon World 2003

Achtung Spoiler!

Und damit starten wir in die vierte Runde unseres Let’s Show Retros. Und endlich gelingt es mir einen nicht-Nintendo Titel zu wählen. Heute präsentiere ich euch stolz ein Game aus meiner Kindheit, Digimon World 2003 auf der ursprünglichen Playstation. Zwar habe ich nie eine PSX besessen, doch die PS2 war gnädigerweise noch abwärtskompatibel, weshalb dieses lustige RPG den Weg in meine Sammlung gefunden hat. Dann starten wir doch gleich direkt rein.

Beginnen tut das Spiel ganz nüchtern mit der Sprachauswahl. Ganze fünf Sprachen stehen zur Auswahl, was für ein Spiel von 2002 nicht schlecht ist. Aber natürlich wählen wir Deutsch. Immerhin ist es ja ein deutscher Let’s-Play-Kanal. Eindrucksvoll geht es auch gleich weiter. Denn jetzt erwartet uns die Opening-Sequenze. Die kann sich für ein 15 Jahre altes Spiel echt sehen lassen.

Hier beäugen drei kleine, neugiere Digimon ein mysteriöses Auge, dass am Himmel erschienen ist. Doch plötzlich öffnet sich das Auge und ein furchtbares digitales Monster erscheint. Unsere drei kleinen Freunde nehmen panisch reißaus. Als dann auch noch ein weiterer Antagonist auf einem Motorrad ankommen, beschließen zwei der drei zu fusionieren. Damit startet ein eindrucksvoller Kampf, der durch eine riesige Erscheinung am Himmel beendet wird.

So startet auch das wirklich Spiel. Wir schlüpfen in die Rolle des ungeduldigen Junior. Dieser scheint auf zwei seiner Freunde, Teddy und Ivy, zu warten. Doch er ist ganz aufgeregt, da er heute endlich das Spiel Digimon Online ausprobieren kann. So wartet er lange an der Straßenecke in Kusanagi City. Und scheinbar ist er gar nicht davon begeistert, dass Ivy mit dabei ist. Ihr fehlt noch eine Anmeldung, die der Grund zu sein scheint, dass er im Moment wartet.

Während er da so wartet, erscheinen Nachrichten auf dem nahen Wandbildschirm. Laut dieser wurde die Europazentrale der Verbrecherorganisation A.o.A. von der internationalen Polizei entdeckt. Scheinbar hatte die A.o.A. etwas mit dem Internetterrorismus zu tun. Eine Anspielung auf einen vorherigen Teil? Junior bekräftigt dies nochmal, indem er erwähnt, dass A.o.A. Digimon für böse Taten benutzt hat. Wie ungewöhnlich.

Da tauchen auch schon Teddy und Ivy auf. Und Ivy spricht genauso unsere Gedanken aus, warum die Hauptfigur mal wieder Selbstgespräche führt. Doch Junior kontert gleich, indem er Ivys abfällige Bemerkungen gegenüber des Spiels wiederholt. Beide geraten schnell in Streit. Das ist sehr lustig dargestellt, da beide mit den Fäusten wackeln. Sieht bloß eher so aus, als ob sie beide am Stolpern sind.

Doch Teddy löst den Streit und wir brechen auf zum Onlinecenter in Kusanagi City. Hier werden wir in die fantastische Technik hinter Digimon Online eingeführt. Scheinbar taucht man vollständig in die digitale Welt ein, um dann mit seinen Partner-Digimon diese Welt zu erkundigen. Dabei werden auch wieder die üblichen Fachworte wie die Matrix durch die Gegend geworfen.

Begrüßt werden wir von einer Mitarbeiterin. Diese fordert uns auf, dass wir uns einen Benutzernamen zulegen sollen und ein Set an Partner-Digimon wählen sollen. Der Name ist schnell geklärt, es bleibt nur die eine wahre Wahl, nämlich SynLeto. Doch mit der Wahl des Partner-Sets tuen wir uns, genauso wie unsere Figur Junior, recht schwer. Während Ivy und Teddy sich schnell entscheiden grübeln wir lange.

Wie üblich ist meine erste Wahl das aggressivere Set. Doch logischerweise ist es das einzige ohne Heiler. Nach langem Zögern entscheiden wir uns aber dann doch dafür, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Doch dann zieht Junior richtig durch und hängt Teddy und Ivy gnadenlos ab. Somit steigt er als erstes und allein in eine der Kammern.

Damit wird er digitalisiert und steigt damit in die Welt von Digimon Online ein. Dies alles passiert mit einer weiteren beeindruckenden Sequenz, in der kurz das Wort Zugriff verweigert aufflammt. Und damit sind wir im Anmelderaum von Azuka City. Von einer Mitarbeiterin wird uns gesagt, dass wir unsere Digimon-Daten in der Lobby herunterladen sollen. Deshalb gehen wir direkt in den Anmelderaum.

Während wir uns hier ein bisschen umschauen, nutze ich die Gelegenheit um ein bisschen über Digimon zu reden. Logischerweise beginne ich damit, dass ich ein riesiger Pokémon Fan bin. Leo übrigens auch. Und normalerweise stehen wir definitiv auf einer Seite. Doch als kleines Kind habe ich natürlich alle Formen von Monstern cool gefunden, seien es nun Taschen- oder digitale Monster. Demzufolge habe ich auch damals mir die Serien um Digimon angesehen.

Aber auch wenn ich Digimon damals gemocht habe, erinnere ich mich an wenig, geschweige denn die ganzen Namen und Handlungen. Aber dieses Spiel ist mir doch im Gedächtnis geblieben, weshalb ich euch dranteilhaben lassen wollte. Währenddessen haben wir uns auch in der Lobby vollends umgesehen. Zur Atmosphäre hat es beigetragen, doch wirklich etwas herausgefunden haben wir nicht.

Doch beim zweiten Ansprechen fragt der Tamer-Service uns endlich, ob wir unsere Digimon-Daten herunterladen wollen. Da sagen wir doch nicht Nein. Und just in dem Moment tauchen Teddy und Ivy auch auf. Nur das Ivy nicht mehr Ivy heißt, sondern jetzt Kail genannt werden will. Jetzt erscheinen auch endlich unsere drei Partner-Digimon. Dabei stellen wir das coolste fest, nämlich dass sie uns wie in Pokémon Gelb hinterherlaufen.

Deshalb lassen wir Kail und Teddy einfach stehen und gehen direkt nach Asuka City rein, welches im Zentralsektor liegt. Gleich heraus werden wir von einem alten Mann angesprochen. Er fordert uns zu seinem Kampf. Zwar stecken wir einen Treffer ein, doch dann ist sein Kuwagamon durch einen einzigen Technik-Treffer unseres Monmon besiegt.

Nach diesem Sieg sieht er in uns die große Hoffnung auf den Champ. Okay, nehmen wir einfach mal so an. Auf seinen Rat schauen wir uns das Digimon-Labor an. Hier können wir scheinbar Techniken lehren und Digimon züchten. Doch davon steht uns derzeit noch nichts zur Verfügung. Nur unsere Partner-Digimon können wir austauschen.

Die Geschäfte wollen wir uns aber jetzt mal nicht anschauen. So viel Zeit haben wir nicht, und wir wollen noch ein bisschen was sehen. Deshalb verlassen wir Asuka City zur Asuka Brücke und dann in den Zentralpark. Mit einem Blick auf die Karte und die Aussicht, was wir hier alles noch erleben können, verabschiede ich mich erstmal.

Also dann, sofern ihr wollt, bis zum nächsten Mal.

Euer Plato

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