Let’s Show Plato: Ashen

Achtung Spoiler!

Nachdem mir Dark Souls so viel Spaß gemacht hat, hat Leo kurzerhand beschlossen, mir ein sogenanntes Soulslike Spiel, also Spiele mit einer ähnlichen Mechanik wie Dark Souls, zu schenken. Ihre Wahl fiel dabei auf das Koop-Spiel Ashen. Und man muss ihr lassen, sie hat einen guten Geschmack.

Ashen verfügt, wie erwartet, über eine ähnliche Mechanik. Man hat nach seinem Tod genau eine Chance, um sich sein verlorenes Gut wiederzuholen, Gegner sind auf eine fast schon fiese Art und Weise schwer und man wird schnell böse überrascht, wenn man nicht vorsichtig ist. Und man kämpft sich wieder von Savepoint zu Savepoint, in diesem Fall Ritualsteine. Das Balancing ist auch erstaunlich gut ausgereift. Gerade die Ausdauer ist ein kritischer Punkt, mit dem man sehr sorgfältig umgehen sollte.

Ashen hat zugegebenerweise nicht die gleiche Tiefe wie Dark Souls. Man hat nur drei Gattungen von Waffen, Fern-, leichte und schwere Waffe, und die Rüstungen lassen sich gar nicht modifizieren. Ashen macht dies aber wett durch eine wirklich geniale Atmosphäre. Während Dark Souls düster, eklig und beängstigend war, ist Ashen warm und freundlich.

Dies merkt auch schon die Handlung an. Kurz zusammengefasst geht es um den Ashen, eine Art Weltenvogel, der das Licht in die Welt bringt. Nachdem der letzte Ashen verstorben war, erwacht nun ein neuer aus der Asche des Alten und unsere Aufgabe ist es ihn zu beschützen. Wir läuten damit ein neues Zeitalter des Lichts ein.

Zwei Punkte, die diese positive Atmosphäre unterstreichen, sind die Nebenstränge und der Koop-Charakter des Spiels. Das gesamte Abenteuer lässt sich nur zu zweit bestreiten, entweder via Internet oder mit einer KI. Man hat also die ganze Zeit einen Partner an seiner Seite. Aber selbst die KI ist dabei kein stumpfsinniger Charakter.

Während der Reise begegnet man immer wieder den verschiedensten Bewohnern der Welt. Diese schließen sich nicht nur unserer am Anfang des Spiels gegründeten Siedlung an, ein jeder hat auch seine persönliche Geschichte, die wir miterleben können. Und eben jener Charakter begleitet uns dann auf seiner Reise.

So scharren wir mit der Zeit immer mehr Leute um uns, die auch ihre eigenen Häuser in der Siedlung aufbauen. So wächst und gedeiht es dort, wo das Spiel anfängt. Damit erwächst uns im Spielverlauf regelrecht eine Heimat. Ein wahrlich schönes Gefühl.

Also dann bis zum nächsten Spiel.

Euer Plato

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